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Herzlich Willkommen bei der Freiwilligen Feuerwehr Spremberg

 

Neuigkeiten:

Einsatz auf dem Schwanenteich

Letzten Dienstag blitzten die Blaulichter der freiwilligen Feuerwehr Spremberg über die Eisdecke des Schwanenteiches. Grelles Flutlicht erhellte an zwei Stationen den kalten Nachthimmel, denn die Floriansjünger führten aufgrund der aktuellen Witterungsbedingungen eine Ausbildung zum Thema „Eisrettung“ durch. Hierbei übten die Kameraden mehrere Möglichkeiten zur Rettung von in zugefrorene Gewässer eingebrochenen Personen. Leider sind diesbezüglich immer wieder Realeinsätze zu verzeichnen. Betroffene haben nur wenig Zeit im eiskalten Wasser zu überleben. Deshalb warnen die Kameraden eingehend vor dem Betreten nicht freigegebener Eisflächen.




Michael Freese/ Für die Feuerwehr
24. Januar 2010

Jahreshauptversammlung der Spremberger Feuerwehren am 15.01.2010

Am Freitag, den 15.01.2010, trafen sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aller Spremberger Ortsteile zu ihrer gemeinsamen Jahreshauptversammlung.
Der Stadtbrandmeister Jürgen Rühlemann hielt zu diesem Anlass den Rechenschaftsbericht für das Jahr 2009.
Im vergangenen Jahr wurden die Florianjünger zu 161 Einsätzen gerufen. So leisteten die Kameraden 13-mal Tragehilfe für den Rettungsdienst, retteten Patienten über die Drehleiter und wurden 2-mal für den Transport des zweiten Notarztes zu einem Notfallpatienten angefordert. 49-mal mussten sie zu einer technischen Hilfeleistung ausrücken und 96-mal zu um einem Brandeinsatz im privaten Wohnbereich, im Handel und Gewerbe oder in Industrieanlagen. Auch kam es im Jahr 2009 zu mehreren Bränden von Müll- und Papiercontainern mit ungeklärter Ursache.
In insgesamt 14 Fällen kam es zur Auslösung von Brandmeldeanlagen. Leider häuften sich im vergangenen Jahr Einsätze, in denen im City Center Spremberg in den Nachtstunden böswillig ein Handmelder ausgelöst oder ein Feuerlöscher abgeblasen wurde.

Auch wenn es in den Einsatzzahlen einen Rückgang von 34 Einsätzen zu verzeichnen gibt, rückten die freiwilligen Feuerwehrfrauen und Männer jeden Monat im Durchschnitt 13-mal aus.
Trotz der vielen Einsätze im Jahr 2009 führten die Kameraden Einsatzübungen durch, um ihr Wissen auf den Prüfstand zu stellen und die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und den Sondereinsatzgruppen des Landkreises Spree-Neiße zu testen und zu verbessern. So wurde zum Beispiel auf dem Gelände des Neißeverkehrs in Schwarze Pumpe ein Unfall zwischen einem Bus und einem PKW simuliert oder ein Kellerbrand im Erwin-Strittmatter-Gymnasium in Trattendorf und ein Kellerbrand in der Grundschule Schwarze Pumpe sowie eine Einsatzübung in der Brikettfabrik der Vattenfall Europe Mining AG durchgeführt. Diese Übungen dienen dazu die Zusammenarbeit mehrerer Feuerwehren mit den Werkfeuerwehren Vattenfall zu überprüfen und die erforderlichen Ortskenntnisse an den Standorten zu verbessern.

Außerdem leisteten die Kameraden der Feuerwehr Spremberg im Jahr 2009 in ihrer Freizeit Präventionsarbeit. Mit 420 Kita- und Schulkindern wurde der Umgang mit Feuer geübt und ihnen sowie 50 Senioren das richtige Verhalten bei einem Brand erklärt.

Der Stadtbrandmeister Jürgen Rühlemann dankte den Kameraden für ihre ständige Einsatzbereitschaft in ihrer Freizeit und ihren Ehepartnern für das Verständnis, das sie für die Tätigkeit ihrer Partner in der Feuerwehr aufbringen. Er bedankte sich auch bei der Firma Karl-Heinz Winkler für die gute Unterstützung beim Erhalt der historischen Feuerwehrtechnik sowie der ständigen Hilfe und Reparatur an den Einsatzfahrzeugen, bei der Firma Sternenbäck für die Bereitstellung von Back- und Teigwaren zu feierlichen Anlässen der Feuerwehr sowie bei der Firma Gerüstbau Miersch zur Aufstellung der Bühne zum Tag der offenen Tür 2009.

Zum Abschluss der Veranstaltung nahm der Stadtbrandmeister zusammen mit Ingrid Standke vom Kreisfeuerwehrverband die Ehrung der Kameraden Klaus Engelbrecht, Bernd Runneck und Peter Runneck, mit dem Feuerwehrehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes Spree-Neiße vor.
Der Kamerad Ulrich Teichmann aus Spremberg und der Kamerad Bert Schwietzke aus Graustein wurden zum Brandmeister befördert. Der Kamerad Bert Schiwetzke erhielt die Berufsurkunde zum Ortswehrführer der Feuerwehr Graustein.




Michael Freese/ Für die Feuerwehr
18. Januar 2010

Tag der offenen Tür der Feuerwehr Spremberg am 5. September 2009

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
auch in diesem Jahr öffnet die Feuerwehr Spremberg am 5. September 2009 wieder ihre Türen und Tore, um den Bewohnern und Besuchern der Stadt Spremberg, sowie ihrer Ortsteile, unsere freiwillige Arbeit etwas näher zu bringen.
Der Eröffnungsappel mit feierlicher Übergabe des neuen Löschgruppenfahrzeuges LF 20/16 beginnt um 10 Uhr. Neben allerhand Ausstellungen führen die Kameraden ein Feuerlöschertraining mit Bürgern und Kinderrundfahrten in einem Löschgruppenfahrzeug durch. Bei zwei Vorführungen der Feuerwehr in Einsatzsituationen und eine Schauvorführung der Jugendfeuerwehr zeigen die Wehrmänner, was sie können.
Gerne können sie auch an einer der stündlich stattfindenden Führungen durch den Feuerwehrkomplex teilnehmen.
Als weiteren Höhepunkt wird es um 17:00 eine Stadtmeisterschaft der Feuerwehren im Löschgruppenfahrzeugziehen geben.
Für das leibliche Wohl werden durch unsere Kameraden eine Feldküche sowie ein Grill betreut und am Nachmittag gibt es Kaffee und Kuchen.

Als musikalische Highlights spielen die Weskower Blasmusikanten und der Spielmannszug aus Komptendorf!
Genaue Uhrzeiten entnehmen sie bitte unseren Plakaten oder unserer Internetseite.

Programmablauf:

10.00 Eröffnungsappell mit dem Spielmannszug aus Komptendorf und Übergabe des neuen Löschgruppenfahrzeuges „LF20/16“

11.00 - 18.00 stündlich Führungen durch den Feuerwehrkomplex
Ausstellungen: Feuerwehr in der DDR bis heute
Highlights für unsere kleinen Gäste:
Kinderschminken
Kinderrundfahrten (mit eigenem Kindersitz und in Begleitung der Eltern)

10.00 - 13.00 Spielmannszug Komptendorf

11.00 Feuerlöschertraining mit Bürgern

11.30 - 13.30 deftiges aus der Feldküche und vom Grill

12.00 Schauvorführung der Feuerwehr

14.30 - 16.30 Blasmusik der Weskower Blasmusikanten

13.00 Feuerlöschertraining mit Bürgern
14:00 Schauvorführung der Feuerwehr
15.00 Schauvorführung der Jugendfeuerwehr

13.00 - 16.30 Kaffee und Kuchen

17.00 Stadtmeisterschaften der Feuerwehren im Löschgruppenfahrzeug ziehen

18.00 Ende - ein schöner Tag ist vorbei!




Michael Freese/ Für die Feuerwehr
29. August 2009

Ganztagsausbildung der Jugendfeuerwehren Spremberg

Am 18. April 2009 trafen sich 20 junge Kameraden und Kameradinnen der Jugendfeuerwehr Spremberg und ihrer Ortsteile zu einer Ganztagsausbildung.  Die Jugendlichen konnten ihr Wissen und Kenntnisse in vier Stationen zu Knotenkunde, Gerätekunde und die Feuerwehrdienstvorschrift  in Theorie und Praxis unter Beweis stellen.
Nach einer deftigen Stärkung vom Grill nahm der stellvertretende Kreisjugendwart Thomas Adolph den Jungen und Mädchen die Jugendflamme ab.  Alle Jugendfeuerwehrmitglieder bestanden diese ohne Probleme.

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr lernen heute schon das nötige Wissen und die Fertigkeiten, die bei der Feuerwehr benötigt werden, damit sie später  mit den operativen Kräften zusammen den Schutz der Bürger Sprembergs wahrnehmen können.

Das nächste Treffen der Jugendfeuerwehr Spremberg ist am Mittwoch, dem 06. Mai 2009 um 16:00 Uhr im Gerätehaus in Spremberg.  Interessierte Jugendliche sind immer herzlich Willkommen.

 




Michael Freese/ Für die Feuerwehr
18. April 2009



Jugendfeuerwehren Spremberg zu Besuch am Flughafen Dresden


Am 21.03.2009 besuchten die Jugendfeuerwehren der Stadt Spremberg, einschließlich der Ortsteile Weskow, Haidemühl und Schwarze Pumpe, den Flughafen Dresden.

Es war ein sehr spannender Tag. Als erstes mussten die Jugendlichen durch die Sicherheitskontrolle als ob sie in den Urlaub fliegen würden. Anschließend ging es mit dem Shuttlebus zu einer Rundfahrt über das Flugplatzgelände, wo die Jugendlichen hautnah erleben durften, wie ein Flugzeug entladen wird und wo der ganze Flugtreibstoff gelagert wird.

Das Highlight aber war die Besichtigung der Flughafenfeuerwehr. Da bekam die Jugendfeuerwehr Spremberg einen Einblick in die Technik einer Spezialfeuerwehr.

Fahrzeuge die innerhalb von 3 Minuten das andere Ende des Flughafens erreichen müssen und die weitaus mehr Löschwasser mitführen als die Löschfahrzeuge unserer Feuerwehr.
Zum Ende des Ausfluges ging es für die Jugendlichen Kameraden zu einem Mittagessen bei einer bekannten Fastfood Kette.


Die Jugendfeuerwehr Spremberg trifft sich jeden 2. Mittwoch im Gerätehaus der Feuerwehr Spremberg. Das nächste Mal am 25.03.2009





Mirco Bode / Für die Feuerwehr
23. März 2009

 

Brandeinsatz: starke Rauchentwicklung aus Gebäude

In den frühen Morgenstunden des 3. Februar 2009 wurde die Feuerwehr Spremberg durch die Leistelle Lausitz zu einem Einsatz mit dem Stichwort "starke Rauchentwicklung aus Gebäude" zum Einsatz gerufen.

Da das Gebäude in größerer Ausdehnung brannte, und stark verraucht war, forderten die eintreffenden Einsatzkräfte sofort die Löschzüge Schwarze Pumpe und Weskow nach.

Im Einsatz waren die Kräfte der Feuerwehr Spremberg mit einem Tanklöschfahrzeug, einem Löschgruppenfahrzeug, einer Drehleiter sowie dem Einsatzleitwagen.
Die Kräfte aus Weskow mit einem Tanklöschfahrzeug und einem Löschgruppenfahrzeug. Die Kräfte aus Schwarze Pumpe mit einem Tanklöschfahrzeug und einem Löschgruppenfahrzeug.

Insgesamt waren 8 Fahrzeuge und 36 Kameraden im Einsatz

Einsatzbeginn: 5:49
Einsatzende: 10:13


(Fotograf H. Welcher)

Michael Freese / Für die Feuerwehr
03. Februar 2009

Person in Not: August Bebel Str – Radweg richtung Zerre

Zur Unterstützung des Rettungsdienstes wurde die Feuerwehr Spremberg zu einem chirugischem Notfall gerufen.
Aufgrund der schwere der Verletzung war der Transport des Patienten in das Unfallklinikum Berlin, mittels eines Hubschraubers aus Berlin, notwendig.

Die Einsatzstelle wurde durch die Feuerwehr mittels Rüstwagen, Löschgruppenfahrzeug und Tanklöschfahrzeug ausgeleuchtet.

Alarmzeit: 19:39

Einsatzende: 22:30

Es waren 14 Kameraden der Feuerwehr im Einsatz.

Michael Freese / Für die Feuerwehr
24. Oktober 2008


Containerbrand Öl-Lappen und Reststoffen

Aus ungeklärter Ursache kam es am Abend des 5. August 2008 auf dem Gelände eines Umweltunternehmens in Spremberg zu einem Brand eines Abrollcontainers, welcher mit Öl-Lappen und sonstigen Reststoffen zur Entsorgung gefüllt war.  Hierzu wurde die Feuerwehr um 21:10 alarmiert und begann sofort nach Eintreffen am Einsatzort die Brandbekämpfung unter Verwendung von schwerem Atemschutz.  Der Container wurde von den Einsatzkräften mit Mittelschaum zwei Mal eingeschäumt.

Im Einsatz:
Tanklöschfahrzeug Spremberg
Rüstwagen Spremberg
Löschgruppenfahrzeug Spremberg
Einsatzleitwagen Spremberg

Insgesamt: 15 Kameraden


Michael Freese / Für die Feuerwehr
6. August 2008

Lkw bei Schwarze Pumpe verunglückt

Zeitungsartikel der Lausitzer Rundschau:"
Ein Lastwagen ist am Montagvormittag auf der Straße zwischen Schwarze Pumpe-Ausbau (Spree-Neiße) und Terpe umgekippt.
Der Fahrer des mit Sand beladenen 40-Tonners blieb nach Angaben der Polizei unverletzt. Sie gibt überhöhte Geschwindigkeit in der Kurve als Unfallursache an. Die Spremberger Feuerwehr musste 600 Liter Diesel abpumpen. Die Straße war während der Bergung voll gesperrt.
"

Fotograf: Kurtas

Quelle: LR-Online.de

Michael Freese / Für die Feuerwehr
22. Juli 2008

40 Hekta Getreidefeldbrand Schorbus

Aus ungeklärter Ursache kam es am 3. Juli 2008 in der Ortslage Schorbus zu einem Getreidefeldbrand. Mehere Feuerwehrkräfte aus Cottbus und des Spree-Neisse Kreises waren hierzu gefordert, so auch die Feuerwehr Spremberg mit den Löschzügen Stadt Spremberg, Schwarze Pumpe und Weskow.

Fotograf: Michael Freese


 

Michael Freese / Für die Feuerwehr
3. Juli 2008

Jugendfeuerwehr - Einen Tag lang wie die Großen

Die Jugendfeuerwehren von Spremberg, Weskow-Haidemühl und Schwarze Pumpe erfuhren am Samstag, den 15.03.08, einen Tag lang wie es den Kameraden der Berufsfeuerwehren geht. So wurde eigens für diesen Tag eine kleine Leitstelle mit Handsprechfunkgerät und einer Anlage zur Alarmierung der Kräfte eingerichtet und im 2 Stundentakt besetzt. Der Fuhrpark der Berufsjugendfeuerwehr Spremberg war ausgestattet mit einem Tanklöschfahrzeug, einem Löschgruppenfahrzeug sowie einem Rüstwagen und Einsatzleitwagen. Gemeinsam mit den operativen Kräften wurden unterschiedliche Einsatzszenarien gelöst. So zum Beispiel eine Ölsperre auf der Spree, eine Ölspur im Gewerbegebiet Haidemühl, ein offenes Feuer in Haidemühl und 3 brennende Müllcontainer in Spremberg. In den einsatzfreien Zeiten erledigten die Jugendlichen Aufgaben des normalen Tagesgeschäftes, so zum Beispiel Reinigungsmaßnahmen in der Wache, Instandhaltung und Überprüfung der Einsatzfahrzeuge und –Mittel. Natürlich durften theoretische Ausbildungen wie zum Beispiel die der Gruppe im Löscheinsatz nicht fehlen.

Ein Dank geht an alle operativen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Schwarze Pumpe, Weskow, Haidemühl und Spremberg für die Vorbereitung und Durchführung dieses gelungenen Tages.

Um die Verpflegung der Jugendlichen und die Durchführung der Einsätze an diesem Tag zu gewährleisten gab es Sponsoren wie die Fleischerei Kantor, die handwerklich traditionelle Backstube der Bäckermeisterin Marion Klammer, die Stadtverwaltung Spremberg sowie dejn Ortsvorsteher von Weskow Andreas Schulz.
Ein rechtherzlicher Dank dafür.

weitere Bilder in der Gallerie

Michael Freese / Für die Feuerwehr
16. März 2008

Ausbildung an der Drehleiter

Am Dienstag den 4.03.08 erneuerten die Kameraden der Feuerwehr Spremberg ihr Wissen im Umgang mit der Drehleiter. Speziell wurden die Handgriffe zum Abnehmen des Korbes sowie das Einsteigen in Gebäude über die Drehleiter trainiert und vertieft.
Auch wurden die verschiedenen Möglichkeiten der Wohnungstüröffnung geprobt, damit auch in Zukunft Personen in Not schnell und sicher aus Ihrer Notlage befreit werden können.

Ein rechtherzlicher Dank geht an die Spremberger Gewoba für die Bereitstellung des Wohnhauses.



Michael Freese / Für die Feuerwehr
5. März 2008

Aktualisierung

Seit heute auch der aktuelle Dienstplan der Jugendfeuerwehr Spremberg für das Jahr 2008 im Netz.

Zu finden <<hier>>

Michael Freese / Für die Feuerwehr
13. Februar 2008

Spremberger Feuerwehr zieht Jahresbilanz

Ein Zeitungsbericht der Lausitzer Rundschau: "

169-mal war die Spremberger Feuerwehr im vergangenen Jahr im Einsatz gewesen. Das zeigt die Bilanz, die während der Jahreshauptversammlung von Stadtbrandmeister Jürgen Rühlemann vorgestellt wurde. Dabei haben die Kameraden nicht nur Brände gelöscht, sondern auch Ölspuren beseitigt, eingeklemmte Personen aus Fahrzeugen befreit, umgestürzte Bäume beräumt und sogar Vögel gerettet. Trotzdem sei die personelle Lage der Spremberger Feuerwehr zu Schwerpunktzeiten weiterhin angespannt.

Das Personalproblem konnten wir leider auch im vergangenen Jahr nicht lösen» , erklärte Rühlemann. «Deshalb werden wir weiterhin mehrere Einheiten gleichzeitig alarmieren müssen und auf die Unterstützung durch die Werksfeuerwehr von Vattenfall setzen.» Dieses System habe sich bewährt. Aber auch die Spremberger haben im Jahr 2007 acht Mal außerhalb ihres Einsatzgebietes Hilfe leisten können. So rückten sie laut Rühlemann unter anderem nach Gablenz aus, wo ein Baum in ein Wohnhaus gestürzt war und unterstützten die Rehnsdorfer bei der Bekämpfung eines Waldbrandes.

Insgesamt 69-mal seien die Spremberger Feuerwehrleute zu Bränden ausgerückt, darunter waren 17 Wohnungsbrände. Besonders nervenaufreibend sei der Einsatz im Spinnereiweg in Cantdorf gewesen, wo ein Dreiseithof in Flammen gestanden hatte. «Die Arbeit der Kameraden ist im Nachgang mitunter verunglimpfend dargestellt worden» , sagte Rühlemann. Grund waren die anfänglichen Schwierigkeiten Löschwasser aus einem alten Flachspiegelbrunnen zu bekommen, der versandet war. «Aber die Vorwürfe sind mittlerweile aus der Welt geschafft» , erklärte der Stadtbrandmeister, der die Einsatzkräfte ausdrücklich lobte.

Zu technischen Hilfeleistungen waren die Spremberger im vergangenen Jahr insgesamt 100-mal unterwegs. Dabei seien sie zu acht Verkehrsunfällen gerufen worden, um eingeklemmte Personen zu befreien. Dazu gehörte laut Rühlemann auch ein heikler Einsatz bei dem ein Fahrzeug mit sechs teilweise gefüllten Propangasflaschen auf der B 97 in Richtung Schwarze Pumpe verunglückt war. Außerdem hätten die Spremberger Feuerwehrleute 21-mal Ölspuren beseitigt, dazu zählte auch eine Spur, die sich von der Berliner Straße bis in die Kraftwerksstraße zog. «Zu deren Beseitigung haben wir sage und schreibe 25 Sack Ölbindemittel benötigt» , sagte Rühlemann. Aber auch bei der Entschärfung einer alten Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg am Kollerberg war die Spremberger Wehr im Großeinsatz. «Damit war eine Evakuierung der Anwohner verbunden, die auch von uns betreut wurden» , erklärte der Stadtbrandmeister. Er betonte zudem, dass die Zusammenarbeit mit der Polizei immer sehr gut funktioniert habe.

Waldkauz ins Nest zurückgesetzt
Aber nicht nur Menschen, sondern auch Tiere hat die Feuerwehr aus misslichen Lagen befreit. So hätten sich die Kameraden als Vogelfänger bewiesen als sie einen verletzten Greifvogel retteten und in Türkendorf setzten sie einen jungen Waldkauz wieder in sein Nest zurück.
Während der Versammlung gab es auch Beförderungen und Auszeichnungen. So sind Yvonne Schulz, Tom Fettke und Ulrich Fehling zu Oberbrandmeistern ernannt worden. Tanja Belaschk und Uwe Janetzky wurden zu Brandmeistern befördert. Für 30 Jahre treue Dienste erhielten Ulf Mannteufel, Frank Völkel und Jürgen Walther die Medaille in Silber. Enrico Kreibaum, Fredi Rehwald, Ulf Rühlemann, Yvonne Schulz, Torsten Wojtkowiak und Ronald Nousch haben der Feuerwehr 20 Jahre die Treue gehalten und wurden dafür mit der Medaille in Bronze ausgezeichnet. Und seit zehn Jahren sind Christian Balzer, Mirko Bode, Alexander Nicko, Andreas Mikwauschk, Mario Kantor und Thomas Bräuner für die Feuerwehr im Einsatz. Dafür erhielten sie die Medaille in Kupfer. Klaus Panoscha erhielt das Ehrenkreuz des Deutschen Feuerwehrverbandes in Silber.

Hintergrund Einsatz-Statistik
Laut Stadtbrandmeister Jürgen Rühlemann war die Spremberger Wehr im Jahr 2007 zu 169 Einsätzen ausgerückt. Das sei ein Plus von 16 Einsätzen gegenüber dem Vorjahr. Die Feuerwehrleute hätten im vergangenen Jahr insgesamt 69 Brände gelöscht, das seien drei weniger als im Jahr zuvor. Die Fehlalarmierungen hätten sich auf sechs reduziert. Im Jahr 2006 seien es noch elf gewesen.
"

Quelle: lr-online.de

Michael Freese / Für die Feuerwehr
01. Februar 2008

Verkehrsunfall B156 / Spremberg - Graustein

In der Nacht zum Samstag kam es auf der B156 zwischen Spremberg-Graustein zu einem Verkehrsunfall. Der Fahrer eines PKW kollidierte aus bisher ungeklärter Ursache mit einem Baum.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Fahrer bereits durch den Rettungsdienst aus dem Fahrzeug befreit worden.  Die Feuerwehr hat mittels Leuchtmast die Unfallstelle ausgeleuchtet, auslaufende Betriebsstoffe abgestumpft und die Batterie abgeklemmt.

Michael Freese / Für die Feuerwehr
29. Dezember 2007

Aufregung um Hausbrand in Cantdorf

Ein Zeitungsbericht der Lausitzer Rundschau:

"Ein Dreiseithof im Cantdorfer Spinnereiweg ist am Mittwochabend abgebrannt. Während gestern die Aufräumarbeiten in vollem Gange waren, brodelte längst die Gerüchteküche in der Stadt. Denn die Löscharbeiten hatten sich bei dem Einsatz laut Feuerwehr als äußerst schwierig erwiesen, da es in Cantdorf keine Hydranten gebe. Stattdessen mussten die Feuerwehrleute eigenen Angaben zufolge zunächst auf einen Flachspiegelbrunnen aus DDR-Zeiten zurückgreifen, der versandet war. Aus der Stadtverwaltung heißt es jedoch, der Grundschutz sei jederzeit gewährleistet gewesen.

Ein scharfer Brandgeruch klebt auch am Tag nach der Feuersnacht noch über der Kopfsteinpflasterstraße in Cantdorf und stört die dörfliche Idylle dieses Spremberger Stadtteils. Vom Scheunendachstuhl ist nur ein verkohltes Gerippe übrig, die Backsteinmauern tragen schwarze Rußspuren. Wasser tropft und bildet schwarze Pfützen, auf denen weiße Schaumreste schwimmen. Die Aufregung des Vorabends auf dem Hof ist mittlerweile einer konzentrierten Geschäftigkeit gewichen. Nachbarn, Freunde, Familienmitglieder packen an, kehren Dachziegel zusammen, räumen auf – so gut es geht. Gesprochen wird kaum. Doch unter der ruhigen Oberfläche liegen die Emotionen blank. Niemand will über die Ereignisse reden.
Die Kriminalpolizei war am Morgen mit zwei Mann vor Ort auf der Suche nach der Brandursache. Doch die sei noch immer nicht geklärt, sagt Berndt Fleischer, Sprecher des Polizeischutzbereiches Cottbus Spree-Neiße. «Die Ermittlungen sind äußerst schwierig» , erklärt er. «Es gibt noch keine Hinweise auf eine Ursache.» Am Unglückstag habe es zwar Bauarbeiten auf dem Scheunenboden gegeben, aber als das Feuer ausbrach, sei niemand mehr in dem Gebäudeteil gewesen, so Fleischer. Die Scheune sei völlig niedergebrannt, das Haus unbewohnbar. Den Schaden schätzt die Polizei auf mindestens 100 000 Euro.
In der Brandnacht hatte Vize-Stadtbrandmeister Frank Balko das Kommando. «Als wir angefahren sind, war das längst ein Vollbrand» , erklärt er und fügt an: „Wir sind relativ spät alarmiert worden.“ Denn als Balko sich von seinem Wohnort in Trattendorf auf den Weg zur Feuerwache in der Stadt gemacht hatte, habe er bereits eine riesige Rauchwolke über Cantdorf stehen sehen. «Wir sind gleich mit drei Tanklöschfahrzeugen mit je 5000 Litern Wasser in den Spinnereiweg gefahren» , sagt er.


Versandeter Brunnen
Schwierig sei der Einsatz gewesen, weil es in dem Stadtteil keine Hydranten gebe, sondern nur Flachspiegelbrunnen aus DDR-Zeiten. «Wenn die nicht regelmäßig genutzt werden, dann versanden sie. Genau das war der Fall bei dem Einsatz, deshalb hatten wir in den ersten Minuten Probleme, Wasser aus dem Brunnen zu bekommen» , erklärt er. Aus diesem Grund seien sofort weitere Tanklöschfahrzeuge von den umliegenden Wehren angefordert worden. Am Ende seien zwölf vor Ort gewesen. Auch der Löschteich auf der anderen Seite der Bundesstraße ist laut Vize-Stadtbrandmeister in Betrieb genommen worden. Wasser sei demzufolge trotz der anfänglichen Schwierigkeiten genügend vorhanden gewesen.


Heu, Stroh und Holz in der Scheune
Das viel dramatischere Problem für die Feuerwehrleute war dagegen die Brandlast, wie Balko erklärt. In der Scheune seien Heu, Stroh und Holz gelagert worden. «Das Feuer hat dadurch so schnell um sich gegriffen, dass wir nur noch Schadensbegrenzung betreiben konnten. Als wir eintrafen, hatte das Feuer bereits von der Scheune auf das Wohnhaus übergegriffen» , sagt er. Dieser Einsatz sei mit einem Dachstuhlbrand in einem Wohnhaus nicht vergleichbar. «Da reicht es, mit zwei Rohren von innen und außen zu löschen. Aber hier war das nicht machbar.» Bis 22.30 Uhr seien die Einsatzkräfte vor Ort gewesen. Um 1 Uhr in der Nacht seien sie erneut in den Spinnereiweg ausgerückt, «weil es zu Schwelbränden gekommen ist» .
Die Aufregung in Cantdorf kann Ordnungsamtsleiter Joachim Mikucki angesichts des Unglücks verstehen. «Doch der Grundschutz war zu jeder Zeit gewährleistet» , erklärt er. Grundschutz, darunter verstehe der Gesetzgeber, dass 800 Liter Wasser pro Minute über zwei Stunden lang zur Verfügung stehen. «Es war einfach nicht der Fall, dass minutenlang nirgends Wasser angekommen ist» , sagt er. Nachdem der Flachspiegelbrunnen durchgespült wurde, sei genügend Wasser gelaufen. Außerdem konnte auf den Löschteich zurückgegriffen werden, der 200 Kubikmeter Wasser fasse. Die Erfahrung aus dem Einsatz habe jedoch gezeigt, dass die alten Brunnen öfter genutzt werden sollten, so Mikucki. «Den Löschteich werden wir bei einer nächsten Übung abpumpen und vom Schlamm befreien» , sagt der Ordnungsamtsleiter.
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Quelle: www.lr-online.de

Die Feuerwehr
3. August 2007

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