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Sprembergs Feuerwehr trainiert für Ernstfall

Ein Zeitungsbericht der Lausitzer Rundschau:

"Mehrere Einsatzfahrzeuge der Spremberger Feuerwehr düsten am Dienstagabend in die Forster Landstraße. Dunkle Rauchwollen drangen aus der oberen Etage eines Wohnblockes. Vier Personen im Haus wurden vermisst. Zum Glück erwies sich dieses Szenario nicht als Ernstfall.

Die 21 Kameraden übten an dem leer stehenden Wohnblock den Ernstfall.
«Wir trainieren heute die taktischen Maßnahmen bei der Bekämpfung eines Wohnhausbrandes in einem mehrstöckigen Gebäude» , erklärte Einsatzleiter Lars Mudra der RUNDSCHAU.
Schläuche wurden ausgerollt und Kupplungen angeschlossen. Wegen der starken Rauchentwicklung, die mit Nebelkörpern inszeniert worden war, wurden zwei Atemschutztruppen zur Brandbekämpfung geschickt. «Geübt wird gleichzeitig eine Situation, in der zwei Kameraden beim Einsatz Kreislaufprobleme bekommen und sie von ihren Kameraden die notwendige Hilfe erhalten» , so Mudra.
Alles klappte wie am Schnürchen. Über die Drehleiter wurden die Verletzten gerettet. Als die letzten Flammen des Übungsbrandes gelöscht waren, konnte Mudra resümieren: Bis auf kleinere Mängel war alles in Ordnung. Die Spremberger müssen in der nächsten Zeit mit weiteren Übungen rechnen, kündigte Mudra an.

André Kurtas"

Quelle: www.lr-online.de

Die Feuerwehr
05.Juli 2007


Bürger zu Gast bei der Feuerwehr


Am 23. Juni 2007 führten die Kameraden und Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehr Spremberg traditionell ihren Tag der offenen Tür durch.  Mit grossem Interesse besuchten die Bürger der Stadt das Gerätehaus ihrer Floriansjünger. Grossen Anklang fanden die Fahrzeugausstellung alter und neuer Einsatztechnik sowie die Vorführung eines Handfeuerlöschertrainers, wo Jedermann sein Können unter Beweis stellen konnte. Bei mehreren Schauübungen  demonstrierten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr, beim Löschen eines Acetylenflaschenbrandes, und die operativen Einsatzkräfte, bei 3 Übungsszenarien zur Höhenrettung, ihre Fertigkeiten. Des Weiteren hatten die kleineren Besucher viel Spass auf der Hüpfburg und einer  Spielstrasse, welche durch die Jugendfeuerwehr betreut wurde. Für das leibliche Wohl sorgten die Gulaschkanone und deftiges vom Grill sowie der Durstlöschzug der Gaststätte & Pension „Zur Post“ sowie Kuchen der Bäckerei Sternbäck. Die musikalische Umrahmung und Moderation dieses schönen Tages übernahm die NO NAME Diskothek aus Spremberg. Besonderer Dank gilt den Unterstützern und Sponsoren: der Hauptfeuerwache Vattenfall Europe Mining AG, der Bäckerei Sternbäck, der Fleischerei Kadach, der Wasserwacht, dem Deutschen Roten Kreuz und der Stadtverwaltung Spremberg und allen Mitgliedern und Helfern der Freiwilligen Feuerwehr Spremberg, ohne die dieser gelungene Tag nicht möglich gewesen wäre.

Tom Fettke / Für die Feuerwehr
24. Juni 2007

Ankündigung: Tag der offenen Tür am 23. Juni 2007

Am Samstag den 23. Juni 2007 findet der jährliche Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Spremberg statt.

Nehmen sie Einblick in die Arbeit Ihrer Feuerwehr und genießen sie ein traditionell hervoragendes Programm:

11:00 Einsatzübung der Jugendfeuerwehr
14:00 Einsatzübung der Operativen Kräfte
16:00 Schauvorführung Handfeuerlöscher

Ausserdem gibt es den ganzen Tag eine Technikausstellung, sowie für die kleinen Gäste Rundfahrten und eine Spielstrasse.

Für Ihr leibliches Wohl sorgt der Durstlöschzug,  Mittags gibt es Deftiges aus unserer Gulaschkanone und vom Grill, Nachmittags Kaffe und Kuchen mit Musik.

Flyer als PDF ( Acrobat Reader )


Die Feuerwehr
08. Juni 2007

Bombe am Kollerberg entschärft

Ein Zeitungsbericht der Lausitzer Rundschau:


Große Aufregung gestern im Spremberger Wohngebiet an der Kollerberg-Grundschule. Gegen 8.45 Uhr stieß ein Baggerfahrer bei Schachtarbeiten auf einem privaten Baugrundstück in der Straße Zur Morgenröte in einer Tiefe von 2,50 Metern auf ein Stück Metall. Dieses entpuppte sich bald als eine 50 Kilogramm schwere deutsche Bombe mit russischem Zünder aus dem Zweiten Weltkrieg.

Uwe Zierdt und Reinhard Schulze vom Kampfmittelbergungsdienst der Polizei aus Cottbus waren von ihren Spremberger Kollegen zum Ort des Geschehens gerufen worden. Diese hatten inzwischen die Fundstelle gesichert. Nach genauem Augenschein war für Uwe Zierdt klar: Es handelt sich um eine scharfe Bombe. Da der gefährliche Fund nicht abtransportiert werden konnte, entschieden sich die Spezialisten des Kampfmittelbergungsdienstes für das Entschärfen vor Ort. Sofort begannen die Absprachen zur Evakuierung der Menschen in einem 500-Meter-Radius um den Fundort. Verzichtet werden konnte nach langem Abwägen darauf, in die Evakuierung das Spremberger Krankenhaus einzubeziehen. Die zwischen dem Fundort und dem Krankenhaus liegenden Gebäude gestatteten, den sonst in vergleichbaren Fällen mit 1000 Metern vorgegebenen Radius zu verringern.

Die Grundschüler der Kollerbergschule und andere Anlieger der Zedlitzstraße, der Lausitzer Straß e, die Anwohner der Karlstraße, der Grünstraße, der Alma-Riedel-, der Schlesischen Straße bis zum Weberweg und hinauf zu Michelssohns Schlucht und zum Neudorfer Weg, die BHG eingeschlossen, mussten das Feld räumen. Auch Verkaufseinrichtungen wie Aldi, Kik und der Getränkestützpunkt mussten ihre Pforten schließen. Bevor mit der Entschärfung der Bombe begonnen werden konnte, waren auch die Menschen zu informieren, die sich in mehreren, in diesem Bereich befindlichen Gartensparten aufhielten. Für Polizeikommissarin Inga Haupt, die die Leitung der 20 Polizeibeamte starken Einsatzgruppe aus Spremberg, Forst und Cottbus innehatte, galt es, klaren Kopf zu bewahren.

Mindestens genauso aufgeregt waren neben dem Bauherren Erik Weber die Spremberger aus den etwa 500 betroffenen Familien, die von der Evakuierung überrascht wurden. Während die Grundschüler zu den Wiesen am Weißen Wehr gebracht wurden, sind die Erwachsenen gebeten worden, sich außerhalb der Sperrzone aufzuhalten. Erik Webers trockener Kommentar: «Das geht ja gut los mit dem Hausbau.» Karin Namokel, die wenige Meter entfernt vom Fundort wohnt, verließ gegen 10 Uhr ihr Haus. Anwohnerin Ines Degen war der Schreck über den seltenen Fund anzumerken: «Nicht auszudenken, wenn die Bombe explodieren würde» , kommentierte sie. Ingeborg Köhn und ihr Mann Eckhard nutzten die Zeit, um sich auf Einkaufstour nach Cottbus zu begeben. Nachdem auch ein Rollstuhlfahrer aus seiner Wohnung gebracht worden war und eine zunächst vermisste ältere Frau gefunden wurde, konnte sich Einsatzleiterin Inga Haupt über eine alles in allem reibungslose Evakuierung freuen. Spremberger Feuerwehrleute und Technisches Hilfswerk sowie Mitarbeiter von Ordnungsamt, Bauhof und Rettungsdienst standen den Polizisten zur Seite.

Kurz nach 14 Uhr gelang es Uwe Zierdt und Reinhard Schulze, die Bombe zu entschärfen. Um 14.25 Uhr gaben die Spezialisten die Entwarnung. Auch ihnen war die Erleichterung anzumerken. Denn der aus dem Jahre 1942 stammende russische Zünder ist als ein hoch gefährlicher anzusehen, so sagt ihre Erfahrung. Bei der Entschärfung ähnlicher Bomben hatten in der Vergangenheit drei ihrer Kollegen ihr Leben lassen müssen. Auch die gestern in Spremberg gefundene Bombe war mit hoch explosivem Sprengstoff gefüllt. Reinhard Schulze: «Von dieser Bombe kann eine große Splitterwirkung ausgehen.»

In Spremberg war zuletzt im Juni des Jahres 2002 in der Lindenstraße eine Bombe gefunden worden. Sie hatte allerdings keinen Zünder mehr.

Quelle: www.lr-online.de

Die Feuerwehr
08. Juni 2007

Jahreshauptversammlung der Feuerwehren in Spremberg

Ein Zeitungsbericht der Lausitzer Rundschau:

"Bilanz ihrer Arbeit im vergangenen Jahr zogen jetzt die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Spremberg auf ihrer Jahreshauptversammlung. Im Feuerwehrgerätehaus fanden sich dazu die Kameraden in ihren blauen Uniformen zusammen.

Stadtbrandmeister Jürgen Rühlemann und seine Kameraden konnten zu ihrer Rechenschaftslegung auch Bürgermeister Dr. Klaus-Peter Schulze, Kreisbrandmeister Wolfhard Kätzmer sowie eine Abordnung der befreundeten polnischen Feuerwehr aus Dlugie begrüßen. Im Berichtszeitraum wurden «153 Einsätze aller Feuerwehreinheiten der Stadt Spremberg registriert» , so Rühlemann in seinem Rechenschaftsbericht. Damit sei eine Zunahme der Einsätze zu verzeichnen, denn im Jahr 2005 waren es noch 106 Alarmierungen. Zu Brandeinsätzen fuhren die Kameraden 72-mal. Zu technischen Hilfeleistungen aller Art und Notfalleinsätzen wurde die Hilfe der Spremberger Einsatzkräfte 68-mal benötigt, wobei einmal die Zubringung des zweiten Notarztes dazu zählte.

Die Zahl der Fehlalarmierungen von 17 im Jahr 2005 ist auf elf im Jahr 2006 gesunken. «Böswillige Alarmierungen hatten wir im vergangen Jahr zum Glück keine zu verzeichnen» , durfte Rühlemann verkünden. Elfmal konnten die Florianjünger den Einsatz als blinden Alarm abbrechen oder wurden an der Einsatzstelle nicht mehr benötigt. Dreimal wurden die Kameraden durch die Leitstelle fehl alarmiert. Die Zahl der Brände hat sich, mit 72 zu 58 um 14 Einsätze erhöht.
17 Wohnungsbrände beziehungsweise Brände im privaten Wohn- und Freizeitbereich mussten bekämpft werden. Und 15 sonstige Brände stehen für 2006 im Tätigkeitsbuch, wobei ein Großteil davon die vielen Müllsammelbehälter sowie Container im gesamten Stadtgebiet ausmachten. «Meist in den Nachtstunden beziehungsweise in den frühen Morgenstunden fingen die Behälter in Wohngebieten aus ungeklärter Ursache Feuer» , berichtete der Stadtbrandmeister in seinem Rechenschaftsbericht. Der Brand des Dachstuhls in einem leer stehenden Gebäude hat wohl die meisten Kräfte und Mittel an einer Brandstelle im letzten Jahr gefordert. Hier hatten die Spremberger Brandschützer auch die Unterstützung der Kräfte der Werksfeuerwehr Hauptwache angefordert. Zu den weiteren Alarmierungen zählte der Brand im Jugendclub Weskow bei starkem Frost und die 13 Einsätze zur Beseitigung von Schmelzwasser in Februar. Außerdem eilten die Einsatzkräfte zum Brand in der Turmapotheke.

Auch Ehrungen und Beförderungen gehören zu einer Jahreshauptversammlung der Feuerwehr: Zum Brandmeister befördert wurden die Kameraden Peter Bode , Lars Mudra , Dirk Rühlemann und Markus Wienemann . Das Feuerwehrehrenkreuz des Landesfeuerwehrverbandes erhielt Kamerad Joachim Schötz aus Türkendorf. Für zehn Jahre aktiven Dienst in den Reihen der freiwilligen Feuerwehr ausgezeichnet wurden Robert Dorn , Anja Schweigel , Thomas Schweigel und Martin Gürke . Für 20-jährige Zugehörigkeit wurden Lars Mudra , Bernd Schön , Henrik Weber und Frank Boettcher geehrt. Für 30 Jahre Dienst erhielten die Auszeichnung Wolfhard Kätzmer und Jürgen Beier ."


Foto: André Kurtas

"Seit zehn Jahren sind Robert Dorn (r.), Thomas Schweigel und Martin Gürke der Feuerwehr treu. Das freute am Freitagabend auch Kreisbrandmeister Wolfhard Kätzmer und Bürgemeister Dr. Klaus-Peter Schulze."

Quelle: www.lr-online.de

Die Feuerwehr
23. Januar 2007

Orkan "Kyrill"

Ein Zeitungsbericht der Lausitzer Rundschau:

"Höchste Anspannung bei Welzows amtierendem Bürgermeister Detlef Pusch kurz vor 13 Uhr: «Wir treffen gerade die Vorbereitungen.» Am Nachmittag fiel in Welzow der erste Baum. In der Potsdamer Straße wurde eine Stromleitung beschädigt, Abnehmer waren ohne Elektroenergie.Im Gerätehaus der Spremberger Feuerwehr waren zur Mittagszeit bereits acht Kameraden um den stellvertretenden Stadtbrandmeister Frank Balkow versammelt. Hier wurde auch das Lagezentrum eingerichtet. Ab 18 Uhr waren dann alle Spremberger Gerätehäuser besetzt, Mitarbeiter von Stadtbrigade und Bauhof in Bereitschaft. Um bei Gefahr für Leib und Leben schnell reagieren zu können, hatte die Stadt die Dienste einer Kranfirma geordert. Einem Vorsorge-Einsatz wegen einer schaukelnden Antenne in der Petrigasse folgte gegen 16.20 Uhr die erste Baumberäumung in der Drebkauer Straße. Keine Gefahr sah Brückenbauleiterin Karin Geyer für den Kran an der Baustelle in der Spremberger Georgenstraße: «Der Ausleger bewegt sich im Wind. Die Drehachse befindet sich knapp über dem Erdboden.» Im Krankenhaus ging die Aufforderung an alle, Fenster und Türen zu schließen. «Durch Zugluft könnte unsere Brandmeldeanlage ausgelöst werden» , erklärte Geschäftsführerin Kathrin Möbius. Die Versorgung sei aber gesichert: «Wir verfügen über ein Notstromaggregat.»  (gb) "


Foto: André Kurtas

"Ihren ersten handfesten Sturm-Einsatz hatten die Spremberger Feuerwehrleute gestern gegen 16.20 Uhr in der Drebkauer Straße (Foto). Hier waren zwei Bäume auf die Fahrbahn gestürzt und mussten beiseite geräumt werden. Dann ging es nonstop weiter: Um 16.30 Uhr kippte ein Baum in der Spremberger Bergstraße auf eine Elektroleitung. Um 17.44 Uhr rückten die Feuerwehrleute in Richtung Kirschallee aus, wo ein Baum auf Straße und Friedhofsmauer gekippt war."

Quelle: www.lr-online.de

Die Feuerwehr
19. Januar 2007

 

Jugendfeuerwehr zu Besuch bei den Rettungsfliegern

Am 11.02.2006 um 8.30 Uhr trafen sich die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehren Schwarze Pumpe, Weskow, Haidemühl und Spremberg, um mit ihren Betreuern nach Senftenberg zur ADAC Luftrettungs GmbH zu fahren.

Dort angekommen, erhielten die kleinen Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen erst einmal einen Überblick über den Tagesablauf der Besatzung. Erklärt wurde, was im Falle einer Alarmierung passiert; ein Hubschrauber ist für den Einsatz mit dem Notarzt zuständig und der andere für Intensivtransporte.



Erklärt wurde ihnen auch, was bei einem gemeinsamen Einsatz von Feuerwehr und Rettungshubschrauber wichtig ist. Die Besatzung erzählte die eine oder andere Geschichte über ihre Einsätze. Natürlich durfte auch eine Besichtigung der beiden Hubschrauber nicht fehlen. Hierbei bekamen die interessierten Jugendlichen jede technische Einzelheit der Hubschrauber erklärt.

Zu guter letzt wurden die jungen Kameraden für das ausgefallen Mittagsessen entschädigt und jeder durfte sich bei Mc Donalds richtig den Bauch vollschlagen.

Ein großer Dank geht an die Besatzung des Stützpunktes der ADAC Luftrettungs GmbH in Senftenberg, die diesen Tag ermöglicht hat.

Michael Freese
16. Feb 2006

Einmal wie die Großen

Dunkle Rauchwolken stiegen am Samstag gegen 10.30 Uhr über dem ehemaligen Armeegelände in Weskow auf. Im selben Augenblick ging in der Feuerwehrleitstelle Spremberg ein telefonischer Notruf ein.
Dreizehn Mitglieder der Jugendfeuerwehr Spremberg, hatten am 18. Juni 2005 um 08.00 Uhr für 24 Stunden eine Feuerwehrleitstelle im Gerätehaus eingerichtet und begaben sich nun zum Einsatzort.
Bereits mehrere Wochen vorher, begann die Organisation des Projektes „Berufsfeuerwehrtag“ unter der Leitung des Stadtjugendwartes Henrik Weber. Gemeinsam mit dem Stadtbrandmeister Jürgen Rühlemann und den Ortswehrführern der Feuerwehren Schwarze Pumpe und Weskow, Joachim Schmidt und Reinhard Wagner, wurde ein ausgefüllter Tagesablauf für die Jugendlichen vorbereitet.
Nun sollte sich zeigen, ob sich all diese Vorbereitung gelohnt hat.
Die Jugendwartin von Schwarze Pumpe, Petra Nagorka, besetzte gemeinsam mit zwei Jugendlichen die eigens für das Projekt eingerichtete Leitstelle im Gerätehaus der Feuerwehr Spremberg. Ziel war es, den Jugendlichen die Arbeit der Berufsfeuerwehr näher zu bringen und sie auf ihre Aufgaben im aktiven Feuerwehrdienst vorzubereiten.
Dabei war der angenommene Ödlandbrand in der Ratsheide in Weskow nur der Anfang.

Wie echte Berufsfeuerwehrmänner und -frauen, hatten die Jungen und Mädchen den Tag nach der Begrüßung mit theoretischer Ausbildung und Fahrzeugkunde begonnen. Kräfte, die bei einem Einsatz nicht benötigt wurden, mussten in der Zwischenzeit anfallende Reinigungsarbeiten auf dem Feuerwehrgelände erledigen.
Natürlich gab es auch ein gemeinsames Mittagessen mit anschließender Zeit für Mittagsruhe, die jedoch nicht ausschließlich zum Schlafen genutzt wurde.
Gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr Schwarze Pumpe, übten die Jugendlichen am frühen Nachmittag, wie man eine eingeklemmte Person mit schwerem Rettungsgerät aus einem PKW befreit. Was bei den „Grossen“ im Einsatz oft so leicht aussieht, stellte sich für die Jugendlichen als große Herausforderung dar.


Und wieder folgte eine Zeit, in der verschiedene Arbeiten, wie Zeltabbau usw. durchgeführt werden mussten, bevor gegen 18.30 Uhr der nächste Notruf von den Jugendlichen in der Leitstelle entgegengenommen wurde.
Ein Anwohner meldete eine leblose Person auf dem Rodelberg in Schwarze Pumpe. Unter Berücksichtigung der Eigensicherung, wurde der bewusstlose Dummi mit einer Trage an der Steilseite des Rodelberges heruntergetragen. Dank der guten Organisation und Disziplin in der Gruppe, konnte auch diese Aufgabe schnell gemeistert werden.
Bei der Rückkehr ins Gerätehaus, bruzzelten bereits leckere Steaks und Bratwürste auf dem Grill. Hungrig sahen die Jugendlichen nun langsam auch dem offiziellen Dienstende um 20.00 Uhr entgegen, um sich auszuruhen, fern zu sehen oder Volleyball zu spielen.
Aber daraus wurde erst einmal nichts. Kaum hatten sich die Jugendlichen gestärkt, wurde gegen 19.30 Uhr erneut ein Feuer in Weskow gemeldet. Diesmal standen mehrere Mülltonnen in der Ortsmitte in Flammen.
Und bei diesem Einsatz überraschten die Jugendlichen dann auch die Gruppenführerin Yvonne Schulz, die am morgendlichen ersten Einsatz einiges zu kritisieren hatte.
Noch am Einsatzort bestätigte sie, dass ihr der Einsatzablauf und die Disziplin der Gruppe sehr gut gefallen hat. Es war kaum zu glauben, dass es sich um die gleichen Jugendlichen handelte, die noch am Morgen, den Einsatz anscheinend mit einem Spasswettkampf verwechselt hatten. Bei diesem abendlichen Einsatz, konnte sich jeder Einzelne sowie die Gruppe als Team, durchaus mit den Kameraden des aktiven Dienstes messen.

Abgesehen von einem kleinen Fehlalarm gegen 22.00 Uhr, hatten die Jugendlichen nun aber Nachtruhe. Im Zwei - Stunden - Rhythmus mussten sie sich, wie schon den ganzen Tag, jedoch nach einem Dienstplan in der Leitstelle abwechseln.

Insgesamt kann man das Projekt „Berufsfeuerwehrtag“ als erfolgreich und durchaus wiederholungswürdig ansehen. Vergessen sollte man dabei jedoch nicht, dass viele fleissige Helfer, wie zum Beispiel die Kameraden Torsten Woitkowiak, Ulf Manteufel und Enrico Kreibaum, neben den bereits genannten Kameraden, zum Erfolg beigetragen haben. Ihnen und allen weiteren beteiligten Kameraden der Feuerwehren Spremberg, Weskow und Schwarze Pumpe, sowie der Firma Glaser, die Ihr Gelände und ein Fahrzeug für den Rettungseinsatz zur Verfügung stellte, sei an dieser Stelle gedankt.

Yvonne Schulz
22. Juni 2005